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Selbsthilfegruppen

Was sind Selbsthilfegruppen?

In einer Selbsthilfegruppe treffen sich Menschen aus eigener Betroffenheit, eigenem Antrieb und mit ähnlichem Anliegen. Zur Bewältigung eines Problems, einer Erkrankung, einer Behinderung, einer Sucht oder einer schwierigen Lebenssituation schließen sie sich zusammen . Die Gruppen informieren, klären auf und gewähren gegenseitige Unterstützung und Hilfe durch regelmäßigen Erfahrungsaustausch.
Sie treffen sich regelmäßig zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort.

Selbsthilfegruppen sind eigenverantwortlich, selbstbestimmt, eigenständig und unabhängig von professioneller Hilfe.
Die Teilnahme ist freiwillig.

... und was ist eine Selbsthilfe-Kontaktstelle? Hier geht es zum Video in Gebärdensprache

Selbsthilfegruppen

  • tauschen Erfahrungen und Informationen aus
  • unterstützen einander
  • zeigen Verständnis
  • hören zu
  • können Situationen aus eigenem Erleben nachempfinden
  • schaffen Vertrauen
  • machen Mut
  • ermöglichen gegenseitiges Lernen
  • geben Trost und Zuversicht
  • schaffen Gemeinschaftsgefühl
  • machen stark und selbstbewußt
  • fördern eigenverantwortliches Handeln
  • zeigen Alternativen auf
  • klären auf
  • vertreten die Interessen der Betroffenen

Selbsthilfegruppen werden regelmäßig zu einem Gesamtplenum eingeladen.

Selbsthilfegruppen in Hamm

In Hamm gibt es etwa 160 Selbsthilfegruppen zu Themen von A-Adipositas bis Z-Zwar-Gruppen. Hierzu ist zu sagen, dass sich die Anzahl ständig verändert, entweder weil sich Gruppen auflösen oder neue gegründet werden.
Die Gruppen von Betroffenen, Angehörigen und Elterninitiativen sind aus den Bereichen:

  • chronische Erkrankung/Behinderung
  • psychische Erkrankung/ Probleme
  • Sucht
  • soziale Selbsthilfe
  • Sonstige

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Wie finde ich die zu mir passende Selbsthilfegruppe ?

In der Stichwortliste finden Sie eine genaue Aufstellung zu welchen Themen es in Hamm Selbsthilfegruppen gibt.

Gerne helfen wir Ihnen. Nehmen Sie zu uns Kontakt auf !

Sie möchten zunächst selbst im Internet recherchieren?.
Hier hilft Ihnen das Internetportal www.selbsthilfenetz.de des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes NRW weiter. Es informiert über die Selbsthilfe allgemein, über die Selbsthilfe-Kontaktstellen und über die mehr als 8700 Selbsthilfegruppen in Nordrhein-Westfalen.

Sie finden keine für Sie passende Selbsthilfegruppe?

Was halten Sie davon, sich mit Gleichgesinnten zusammen zu tun und eine Selbsthilfegruppe zu gründen?

Welche Hilfen wir Ihnen hierzu anbieten können, erfahren Sie unter Gründungen von Selbsthilfegruppen.
 
Sie möchten wissen, zu welchen Themen Gruppen geplant sind?

Unter Selbsthilfegruppen in Planung können Sie sich informieren, zu welchen Themen aktuell Gruppengründungen geplant sind und Gleichgesinnte gesucht werden.

Suchtselbsthilfe im Kreuzbund - Videoclip

http://www.youtube.com/watch?v=WTOQTAduhxY&authuser=0

25 Jahre im Dienste der Sucht-Selbsthilfe
Heinz-Josef Janßen (59) feiert am 1. April 2017 sein 25-jähriges Dienstjubiläum als Bundesgeschäftsführer des Kreuzbundes.

Der Diplom-Theologe und Diplom-Sozialarbeiter hat zuvor als Klinikseelsorger und als Referent für Sucht bei der Katholischen Sozialethischen Arbeitsstelle (KSA) in Hamm gearbeitet, eine Einrichtung der Deutschen Bischofskonferenz, die inzwischen aufgelöst wurde.
Janßen hat die Kreuzbund-Bundesgeschäftsstelle in einer schwierigen Zeit übernommen: Der Verband stand kurz vor der Insolvenz, auch die Personalkonstellation war schwierig. Schritt für Schritt und zusammen mit dem ehrenamtlichen Bundesvorstand sorgte er dafür, dass die Finanzierung auf sichere Füße gestellt wurde. Außerdem wurden die Aufgaben in der Bundesgeschäftsstelle neu verteilt. Zurzeit sind dort acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.
Janßen erlebt seinen Beruf als sinnvoll und bereichernd, konnte er doch als Nicht-Betroffener und Begleiter Zeuge werden von vielen Gesundungs- und Wandlungsprozessen.

„Ich konnte dabei mithelfen, dass Suchtkranke und ihre Familien dazu ermutigt werden, Ja zu sagen und sich zu verändern. Viele Suchtkranke feiern den ersten Tag der Abstinenz als Geburtstag in ein neues Leben – wie eine persönliche Auferstehung.“

Der Kreuzbund war bereits im Jahr 1992 der größte Sucht-Selbsthilfeverband in Deutschland. Bis zum Jahr 2000 erlebte der Verband einen stetigen Zuwachs bis auf 15.000 Mitglieder. Seitdem ist die Mitgliederzahl auf rund 12.000 zurückgegangen, auch wegen der demografischen Entwicklung.
Die Zahl aller Selbsthilfegruppen in Deutschland wird auf 70.000 bis 100.000 geschätzt, davon sind ca. 8.000 Sucht-Selbsthilfegruppen. Für fast jede chronische Krankheit, Behinderung oder soziale Notlage finden sich Betroffene zum Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Unterstützung zusammen. Wie anerkannt Selbsthilfegruppen in der Bevölkerung sind, zeigt auch eine Umfrage der DAK, nach der sich 76 Prozent der Befragten im Falle einer Krankheit oder Krise einer Selbsthilfegruppe anschließen würden.
Der Kreuzbund ist Fachverband des Deutschen Caritasverbandes (DCV) und Mitgliedsverband der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS). Der bundesweit größte Sucht-Selbsthilfeverband gliedert sich in den Bundesverband, 27 Diözesanverbände und rund 1.300 Gruppen. Hauptamtlich Beschäftigte gibt es nur in der Bundesgeschäftsstelle in Hamm. Auf allen anderen Ebenen des Verbandes sind ausschließlich ehrenamtliche Helfer/-innen tätig.
Zu den Aufgaben des Kreuzbundes gehört neben der Hilfe zur Selbsthilfe die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Folgen des Suchtmittelmissbrauchs. Als Bindeglied im System der Suchthilfe kooperiert der Kreuzbund mit Fachkliniken und Beratungsstellen sowie weiteren Einrichtungen des Gesundheitssystems.


Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Heinz-Josef Janßen, Bundesgeschäftsführer des Kreuzbundes, Tel. 02381 / 6 72 72-0 oder 0171 / 28 54 162

Gunhild Ahmann, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 02381 / 6 72 72-23

Kreuzbund e.V. – Bundesgeschäftsstelle, Münsterstr. 25, 59055 Hamm
E-Mail: ahmann@kreuzbund.de
Internet: www.kreuzbund.de

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